Diplomarbeit im SS 2016
Bearbeiterin: Victoria Römer

"Wie kann man ein Quartier an der Grenze zu Frankreich und zum Industriegebiet attraktiv gestalten? Wer würde dort wohnen? Und wie ist mit dem Bestand umzugehen? Eine mögliche Antwort bietet „Cooperation“: Das aktuell noch vom Lebensmittelhändler Coop als Lager und Verteilerzentrale genutzte Bestandsgebäude bleibt als Bezugspunkt erhalten. Es erhält eine neue Nutzung und Aufwertung, wobei die Innenaufteilung kaum Änderungen erfährt. Ergänzt wird der Altbau durch zwei neue Wohngebäude. Jedes Haus erhält aufgrund seiner Funktion oder Nutzerstruktur eine Bezeichnung: „Unterdessen“ ist das Bestandsgebäude im Norden des Grundstücks. Es beherbergt gewerbliche Zwischennutzungen und temporären Wohnraum für junge Kreative. Der Neubau „Miteinander“ steht für Hilfsbereitschaft und gegenseitige Unterstützung von Senioren und alleinerziehenden Mietern des westlichen Blocks. Dieser schließt das Baugrundstück zur Lothringerstraße im Westen und zum vorgesehen Platz im Norden. Aufgrund der Nähe zur bestehenden Kita eignet sich das Gebäude „Beheimatet“ besonders für Familien. Der Außenraum teilt sich in unterschiedliche Bereiche für Fußgänger und Radfahrer."