Aus der Aufgabenstellung: "Stellen Sie sich vor, die Corona-Krise ist vorüber und langsam kehren alle wieder zurück zur Normalität. Nach langer Zeit des social distancing, kommen die Leute vorsichtig wieder zusammen. Endlich können sich Familien, Freunde und Nachbarn wieder treffen, austauschen und feiern. Jedem ist klargeworden, was für ein hohes Gut die Gemeinschaft ist. Doch gerade im ländlichen Raum fehlen die Orte für gemeinsame Zusammenkünfte und Aktivitäten. Planen Sie einen „Tanzsaal – ein Gebäude für jegliche Art des gemeinschaftlichen Zusammentreffens von Alt und Jung, von Groß und Klein. Der Holzbau soll, trotz der funktionalen Einfachheit, den höchsten gestalterischen Ansprüchen gerecht werden und sich behutsam in die dörfliche Struktur mit geneigten Dächern integrieren. Das Gebäude soll aus dem Werkstoff Holz entworfen und konstruiert werden. Die Konstruktionselemente können frei gewählt werden."

Das Architekturprojekt 1 war im Sommersemester pandemiebedingt aufgebaut wie ein Zirkeltraining: Nacheinander haben die Studierenden in Einzelarbeit verschiedene Stationen durchlaufen, die Ergebnisse dokumentiert und über digital eingereicht. Die Betreuung der Arbeiten erfolgt im Anschluss jeder geleisteten Station durch die beteiligten Lehrgebiete in Form von Videokonferenzen.

Ausgewählte Arbeiten von: Lea Walgenbach und Johann Rieß
Modellfotos: Bernhard Friese, Pforzheim